Bockwurst Challenge 2016

Nur 14 Tage vor dem beliebten Aaseepokal hat der zweite Segelclub in Münster auf seinen Teil des Aasees geladen. Die „Bockwurst Challenge“ war für uns zwar eine Unbekannte auf der Liste der Piratenregatten, doch die Teilnahme hat sich ausgezahlt. Zusammenfassend können wir von köstlicher Verpflegung, schöner Atmosphäre und guter Organisation berichten.

Nach entspannter Anreise mit der „Luise“ im Schlepptau war der Parkplatz des Segelclubs „Hansa Münster“ e.V. noch relativ leer, als wir bei eintretender Dunkelheit den südwestlichen Teil des Aasees erreichten. Dennoch wurden wir freundlich empfangen und konnten gleich ein paar andere Piratensegler kennenlernen. Allerdings wollten wir den Vorteil nutzen, dass die Innenstadt Münsters gut zu Fuß zu erreichen ist und ha ben den Abend in der Altstadt ausklingen lassen.

Kurz nach dem Start
Kurz nach dem Start (Quelle: Segelclub Hansa Münster e.V.)

Am nächsten Morgen war die Wiese vor dem kleinen Hafen gut gefüllt, sodass wir beim Aufbauen unseres Piraten schon einmal die Konkurrenz begutachten konnten. So gingen wir motiviert an den Start und hofften auf ein paar gute Wettfahrten, auch wenn die Windvorhersage auf keine Geschwindigkeitsrekorde hoffen ließ. Doch zu unserer Enttäuschung waren die Windverhältnisse auf dem kleinen See schwieriger, als gedacht. So kam es, dass wir während der zweiten Wettfahrt etwas hinter dem Feld waren und auf der Zielkreuz in die Flaute gesegelt sind, wodurch wir uns nur sehr langsam als letztes Boot der Ziellinie nähern konnten. Bei den anderen beiden Wettfahrten dieses Tages erreichten wir das Ziel als 24. und 23. von 28.

Luv-Tonne
Luv-Tonne (Quelle: Segelclub Hansa Münster e.V.)

Es gab also viel Gesprächsstoff für den Abend, um Verbesserungen für den nächsten Tag zu überlegen. Während des geselligen Abendprogramms nutzten wir auch die Gelegenheit, mit Jung und Alt (bzw. „jung gebliebenen“) über Trimm und Taktik bei wenig Wind zu diskutieren. Mit dabei war natürlich „Butze“, der Großmeister im Piratensegeln. So konnten wir ein paar gute Ideen für den nächsten Tag sammeln und hofften auf bessere Ergebnisse. Der Abend war übrigens bestens organisiert, denn von reichhaltigem Abendessen und ausreichend Getränken bis zu Stockbrot und kleinen Mannschafftswettbewerben wurde an alles gedacht.

Die Luise mittendrin
Die Luise mittendrin (Quelle: Segelclub Hansa Münster e.V.)

Am Sonntag hatte der Wind leider nicht aufgefrischt, eher im Gegenteil.
Trotzdem hat es für zwei Wettfahrten gereicht, wodurch am Ende die schlechteste Platzierung gestrichen wurde. Für uns also ein guter Grund, die Ergebnisse des Vortags zu verbessern. Zunächst hatten wir damit leider keinen Erfolg, wir schafften nur den 25. Platz. Doch dann nutzten wir die letzte Wettfahrt, um noch einmal einen Sprung nach vorne zu machen. Diesmal passte alles viel besser. Am Start gut weggekommen, dann trotz eines unglücklichen Tonnenmanövers wieder aufgeholt und als 14. über die Ziellinie gefahren. Insgesamt reichte es dann doch nur für den 23. Platz, aber die Verbesserung während des Wochenendes lässt uns positiv auf die nächste Regatta blicken.

Insgesamt war es ein schönes Wochenende bei entspannter Atmosphäre und gutem Rahmenprogramm. Am Ende gab es sogar noch einen kleinen Preis. Nur die Bockwurst haben wir verpasst. Im nächsten Jahr auf ein neues!

Segelnummer: 4334 (Pirat)
Crew: Malte Fiedler/Friedemann Laue

Ergebnisse

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