Strander Meeting 2017

Am Wochenende vom 01.-03. September waren wir, Thorsten Pösch (Steuermann) und Christina Warnecke (Vorschoterin), auf der letzten Ostseeregatta im Piratenkalender. Für Christina war es ihre Regattapremiere, dementsprechend groß waren die Vorfreude und Trainingsmotivation. Das erste Mal Spi wurde am Dienstag zuvor bei leichtem Wind und schönster Sonne auf dem Salzgittersee geübt. Rollwenden waren vorher ebenso Neuland. Nach zwei intensiven und erfolgreichen Trainingstagen fühlten wir uns eingespielt genug um auf der Förde zu bestehen.

Voller Vorfreude starteten wir am Freitag mit der Luise Richtung Kiel mit einem Zwischenstopp bei diversen Ausrüstern in Hamburg. Während der Fahrt wurde noch einmal die Regelkunde aufgefrischt und die Segelanweisungen studiert. Thorsten war den Piratenregatten zwar lange abstinent, doch trotzdem wurden alte Bekannte aus Jugendzeiten in Strande angetroffen. Der Freitag Abend wurde bei netten Gesprächen im Jugendraum vom Yacht Club Strande ausgeläutet.

Der Wetterbericht sollte am Samstag leider recht behalten und uns abflauende Winde zwischen 6-10 Knoten bescheren. Dennoch gingen alle 17 gemeldeten Crews hoch motiviert bei schönstem Sonnenschein an den Start. Nach einem gelungenen ersten Start aus der Mitte hatten wir freien Wind, da ein Boot vor uns wegen Frühstarts zurück zur Startlinie musste. So konnten wir uns auf den extra noch angebrachten Kompass konzentrieren, der uns auf der Kreuz die Winddreher verriet. Durch konstantes und feinfühliges Trimmen an der Fock fuhr die Luise an der Kreuz hoch und schnell zur Tonne 1. Wir kamen doch ziemlich überrascht als sechster um die Luvtonne. Es folgten ein Dreieck und ein Schenkel. Mit viel Gefühl setze Christina die neu gelernten Handgriffe des Spimanövers um und konnte sich anhand von Trimmvergleich mit den anderen Boote weiter verbessern. Selbst verloren gegangene Plätze vom Spigang konnten auf der Kreuz wieder gut gemacht werden, sodass wir  einen tollen achten Platz ins Ziel brachten. Bis auf einen Start aus zweiter Reihe lief die zweite Wettfahrt ähnlich erfolgreich. Auch eine dritte Wettfahrt wurde gestartet, allerding wurde diese, aufgrund des schwachen Windes zur Erleichterung aller abgekürzt. Sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Wettfahrten verbrachten wir ein geselliges Abendessen mit Blick über die Kieler Förde.

Sonntag warteten wir alle vergeblich auf Wind und es war recht schnell klar, dass keine weiteren Wettfahrten gesegelt werden konnten. Nachdem wir das Boot vom Salz befreit hatten, traten wir mehr als zufrieden mit unserem 10. Platz in der Tasche den Heimweg an. Es bleiben Erinnerungen an ein rundum gelungenes spätsommerliches Regattawochenende auf deutschlands bestem Segelrevier und der Erkenntnis, dass Kiel immer eine Reise wert ist und es auf der Förde nur über links geht 🙂

Segelnummer: 4334 (Pirat)
Crew: Thorsten Pösch/ChristinA Warnecke

Ergebnisse

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